Stoppt SeehoferSöder: Demo zur Bayernwahl am 14.10. in Stuttgart

Ein Bündnis aus Organisationen aus Stuttgart und der Region ruft zur Kundgebung unter dem Motto „Schluss mit Rassismus, Abschottung, Spaltung – Zur Bayernwahl auf die Straße“ am 14. Oktober nach Stuttgart auf. Die Kundgebung beginnt um 17.30 Uhr am Stuttgarter Schloßplatz, unmittelbar vor der ersten Hochrechnung der Landtagswahl in Bayern. Das Bündnis Bleiberecht Tübingen ruft zur Teilnahme auf und organisiert eine gemeinsame Fahrt nach Stuttgart.

2018-10-14 flyer_bayernwahl_webvers

Landesweite Demonstration am 13. Oktober in Karlsruhe

Unter dem Motto „Gegen nationalistische und rassistische Hetze! Stoppt den Wettlauf zur Ausgrenzung und Entrechtung! Gleiche Rechte und ein gutes Leben für Alle !“ ruft das Antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg zu einer landesweiten Demonstration am Samstag, den 13. Oktober in Karlsruhe auf. Beginn ist 14 Uhr am Bahnhofsvorplatz Karlsruhe. Das Bündnis Bleiberecht Tübingen ruft zur Teilnahme an dieser Demonstration auf. Gemeinsame Abfahrt ab Hbf. Tübingen: 11:37 Uhr. Treffpunkt 11:15 Uhr Eingangshalle Hbf Tübingen.

Mobilisierungsmaterialien können über die angegebene Homepage oder über info@stop-deportation.de bestellt werden.

Seebrücken statt Seehofer – Aktion beim Tübinger Stadtlauf

Unter dem Motto „Macht den Stadtlauf orange“ rufen adis e.V. und das Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik zur „Aktion Seebrücke beim 25. Tübinger Stadtlauf am 16.9.2018“

Flyer/Aufruf „Gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung – für ein offenes Europa. Macht den Stadtlauf orange. Aktion Seebrücke beim 25. Tübinger Stadtlauf am 16.9.2018“ (PDF)

Palmers Frühstückserguss

Menschenrechtsrealo Boris Palmer missbrauchte erneut seine Prominenz zur Verbreitung einer negativen Stimmung gegen geflüchtete Menschen. Diesmal im Sat 1 Frühstückfernsehen am 6.9.. Darin forderte er, dass straffällig gewordene Asylsuchende in sog. Ankerzentren verlegt werden sollen und beschwor dabei auch ganz unsäkular den Segen Gottes: „„Nehmt ihnen den Schutz der Kommunen, wo sie solche Straftaten begehen können, und steckt sie in Gottes Namen in Kasernen zu Horst Seehofer im Bayerischen Wald“ Und welchen Plan hat der Herr Palmer für straffällig gewordene „Bio-Deutsche“?

Quelle: Stuttgarter Zeitung 6.9.18: Boris Palmer: Straffällige Asylbewerber müssen raus aus den Städten

Petition für Bleiberecht einer gut integrierten irakischen Familie

Eine in Hessigheim (Kreis Ludwigsburg) lebende irakische Familie, die auch Verwandte mit demselben Schicksal in Tübingen hat, soll abgeschoben werden. Die lokalen Unterstützer haben eine Bleiberechtskampagne für die gut integrierte Familie gestartet: Stoppen Sie die Abschiebung unserer vorbildlich integrierten Freunde! Eilt sehr! Jede Unterschrift zählt!

Offener Link zur Petition: https://www.change.org/p/stoppt-die-abschiebung-unserer-vorbildlich-integrierten-freunde-eilt-sehr/w?source_location=petition_show

T-Shirt-Aktion: „Menschenrecht fundamental ist“

Liebe Menschenrechtsfreund*innen,

der Begriff „Menschenrechtsfundamentalismus“ ist eigentlich schon jetzt ein heißer Anwärter auf das „Unwort des Jahres 2018“.

Neu aufgebracht wurde dieser Begriff vor wenigen Tagen in einem Facebook-Beitrag des Tübinger OB Boris Palmer, der damit zum gefühlt 1001-ten Mal (und entgegen aller nachgeschobenen Ausflüchte ziemlich unmissverständlich) all diejenigen öffentlich diffamiert hat, die sich konsequent und solidarisch für die Rechte und das Überleben von flüchtenden und geflüchteten Menschen einsetzen.

Wir finden es empörend, dass selbst vormals als progressiv-bürgerlich geltende Politiker mittlerweile „ganz normale“ Kampfbegriffe der Neuen Rechten, Pegida und AfD nicht mehr nur aufnehmen, sondern diese rechtsextremen Gruppierungen jetzt auch noch mit eigenen, vermeintlich abwertenden Wortschöpfungen aktiv aufmunitionieren.

Im Gegensatz zu den populistischen Äußerungen von Boris Palmer sehen wir allerdings nicht, wie die Menschenrechte anders als „fundamental“ wahrgenommen werden könnten.

Das Bündnis Bleiberecht Tübingen hat sich daher dazu entschlossen, den Begriff „Menschenrechtsfundamentalismus“ positiv zu besetzen und darauf aufmerksam zu machen, dass die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte in der Tat ein grundlegender Maßstab dafür ist, wie Menschen auf der ganzen Welt, unabhängig von ihrer Herkunft, miteinander umgehen sollten und welche unveräußerlichen Rechte jeder einzelne Mensch auf diesem Planeten hat.

Angeregt durch einen lesenswerten Kommentar im Schwäbischen Tagblatt zum Thema haben wir nun diese T-Shirts entworfen, die hoffentlich bald an jeder Ecke in Tübingen und anderswo rumlaufen werden.

Die Shirts können in vielen weiteren Farben und Größen hier bestellt werden – zum regulären Preis des Herstellers, wir selbst verdienen nichts daran:

https://shop.spreadshirt.de/bleiberecht

(wer im Shop ein wenig herumstöbert findet auch die Möglichkeit, unsere Designs auf andere Schnittmuster und Textilien drucken zu lassen – per Klick auf „Design anpassen“ unter den jeweiligen Artikelseiten)

Es ist an der Zeit, Farbe zu bekennen – in Tübingen und überall: WEIL MENSCHENRECHT FUNDAMENTAL IST!

Schon jetzt das Unwort des Jahres: wir haben die passenden T-Shirts!

Erhältlich hier für € 17,49 + Versand

 

Dank an B. Palmer und G. Steger für die Inspiration zu dieser Aktion!

 

 

Demonstration in Reutlingen: Stoppt das Sterben nicht die Retter!

Das Bündnis Bleiberecht Tübingen unterstützt den

Aufruf zur Demonstration: Stoppt das Sterben nicht die Retter!

Fr, 13.07.2018, Reutlingen, Auftakt 16:30 Albstr. 78 Höhe „Zelle“, 17:00 Uhr Start der Demo, 18:00 Uhr Kundgebung im Bürgerpark (Stadthalle), 18:30 Ende der Demo, ab 21:00 Soli-Disco im Cafe Nepomuk für Sea-Eye e.V.

2018-07-13 Reutlingen Flyer_Demo (PDF)

Die Europäische Union beugt sich den Rechtspopulisten und verschärft den Kampf gegen Flüchtlinge. Die Mittelmeer-Route soll geschlossen werden. Die Menschen die es aufs Meer schaffen werden von der sogenannten libyschen Küstenwache (LCG) zurückgebracht oder ertrinken. Weiterlesen

Pressebericht: Leitlinie gefunden – Kein Untertauchen in Afghanistan möglich

Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat mit großem Aufwand den Fall zweier aus Afghanistan geflüchteten Brüder aus Tübingen verhandelt, deren Asylantrag vom BAMF abgelehnt worden war, und ihnen den Flüchtlingsstatus zuerkannt. Mit dem Fall fand das Gericht eine Linie für den Umgang mit jungen Afghanen.

Pressebericht: https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Leitlinie-gefunden-Verwaltungsgericht-verhandelte-mit-Aufwand-den-Fall-zweier-afghanischer-Brueder-378503.html

Landratsamt hängt Banner von Flüchtlingsunterkunft ab

50 Banner mit der Forderung „Keine Abschiebung nach Afghanistan. Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flüchtlinge“ hängen derzeit an Wohnhäusern, Einrichtungen, Firmen usw. in Tübingen und Umkreis.

Das von afghanischen Geflüchteten an der Außentreppe ihrer Unterkunft angebrachte Banner wurde nun vom Landratsamt abgehängt mit der Begründung, dass das Anbringen von „Werbebannern“ nicht zulässig sei.

Das Bündnis Bleiberecht protestierte und forderte in einem Brief an das Landratsamt und einer Pressemitteilung, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung und politische Teilhabe auch für Flüchtlinge und auch in Flüchtlingsunterkünften gelten müsse.

Weiterlesen

Hasmat-Ullah Fazelpur erhält Flüchtlingsschutz

Das Bündnis Bleiberecht Tübingen und der Verein move on – menschen.rechte Tübingen e.V. begrüßen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen, Hasmat-Ullah Fazelpur die Flüchtlingseigenschaft zuzuerkennen.

Am gestrigen 21. Juni verhandelte das Verwaltungsgericht Sigmaringen über den Asylantrag des afghanischen Flüchtlings Hasmat-Ullah Fazelpur. Der 24-jährige Asylsuchende war Angehöriger der afghanischen Armee und deswegen wurden er und seine Familie von den Taliban bedroht und verfolgt. Herr Fazelpur überlebte zwei gezielte Angriffe bzw. Mordanschläge durch die Taliban und floh im Oktober 2016 nach Europa. Weiterlesen